Kulturgüterschutz auf nationaler und internationaler Ebene

Der Schutz von Kulturgütern ist eine vordringliche Aufgabe der internationalen Staatengemeinschaft.
Das Internationale Zentrum für Kulturgüterschutz und Konservierungsforschung IZKK ist seit der Gründung im Jahr 2008 in zahlreichen Projekten im In- und Ausland involviert. Das interdisziplinäre Team hilft bei der Erforschung zur Bewahrung und Erhaltung historischer Bauten, Kulturgüter und Kunstobjekte.

 

Kunst und Kultur treiben die Klimawende voran

EU-Projekt / Laufzeit: März 2024 - März 2027

© Fraunhofer ISC
KIC off Meeting in Trondheim vom 10. bis 12. März 2023

»PACESETTERS« betreibt kollaborative, künstlerische und praxisbasierte Forschung, um mit dem Wandel Schritt zu halten. Es testet innovative Ideen, um das Tempo des Übergangs zu bestimmen, und bewertet Strategien, um dieses zu beschleunigen.

»PACESETTERS« ist eine schlagkräftige Allianz von 15 Partnern unterschiedlicher Reichweite, Größe und Fokussierung. Das Konsortium stützt sich auf langjährige Erfahrung, herausragende Kompetenzen und spezifisches Know-how. Sie ist frisch, dynamisch und mutig in ihren Ambitionen, aber erfahren und solide genug, um sicherzustellen, dass sie ihre Ziele erreicht. Mit seiner vielfältigen Zusammensetzung und seinem hohen Anspruch steht es für einen neuen Antrieb, die Grenzen des Business as usual zu überschreiten und neue, andere, offene Enden zu finden.

Es steht viel auf dem Spiel: Nie dagewesene Herausforderungen verlangen alles, um das Schlimmste zu verhindern. Krisensituationen stecken jedoch voller Potenzial, um umzudenken, rückgängig zu machen und neu zu gestalten

 

 Pacesetters Webpage

EIT Kultur & Kreativität - eine wegweisende Partnerschaft für ein erfolgreiches Europa

EU-Projekt / Laufzeit: 2021 bis 2027

Das Konsortium »Innovation by Creative Economy (ICE)« koordiniert von der Fraunhofer-Gesellschaft, wurde am 23. Juni 2022 vom Verwaltungsrat des Europäischen Innovations- und Technologieinstituts (EIT) als neue Wissens- und Innovationsgemeinschaft (KIC) im Kultur- und Kreativbereich ausgewählt. Die europäische Partnerschaft Kultur & Kreativität zielt darauf ab, Studierende und Start-Ups zu unterstützen, um innovative Produkte und Verfahren in der Kreativbranche und für den Kulturerbe-Sektor hervorzubringen.

Erstmals wird eine EIT-Partnerschaft (KIC) von der Fraunhofer-Gesellschaft koordiniert

Diese Partnerschaft setzte sich im Auswahlverfahren am 22. Juni in Budapest, Ungarn erfolgreich gegen vier andere Bewerber durch. Das Ziel ist es, den Wert des Kultur- und Kreativsektors sowie der Kreativwirtschaft als Wegbereiter für die grüne, digitale und soziale Transformation Europas zu nutzen.
Das EIT Kultur & Kreativität wird vom Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC in Würzburg durch Dr. Johanna Leissner koordiniert und von Bernd Fesel als Interim CEO  geleitet. Für die Startphase wird ein Budget von 6 Mio. EUR gewährt, um sicherzustellen, dass diese europäische Partnerschaft so bald wie möglich voll einsatzfähig ist. Sobald die Partnerschaft ihre volle Leistungsfähigkeit erreicht hat, wird der jährliche Zuschuss erhöht und kann im Rahmen des laufenden Programms Horizon Europe etwa 70 Mio. EUR pro Jahr erreichen. Darüber hinaus wird erwartet, dass die KIC weitere Mittel aus dem privaten und öffentlichen Sektor mobilisieren wird.

»Fraunhofer als Koordinator dieses EIT Kultur & Kreativität möchte mit seinen Technologien neue Maßstäbe in der Kultur- und Kreativwirtschaft setzen und an die Erfolgsgeschichte des MP3 anknüpfen und damit einen wichtigen Beitrag für die EIT Partnerschaft leisten. Der MP3-Algorithmus, der von Fraunhofer entwickelt wurde, ist eines der revolutionärsten Produkte der Kreativbranche der letzten 30 Jahre«, sagt Dr. Johanna Leissner. Mehr Aufmerksamkeit möchte die Vorsitzende der EU OMC Expertengruppe »Kulturerbe und Klimawandel« dem Thema Kulturerbeforschung zukommen lassen. Mit ihrer Expertise und langjähriger Erfahrung sieht sie großes Potenzial und Synergien die sich daraus ergeben. »Das EIT Kultur & Kreativität ist eine große Chance für den Kulturerbe-Sektor, Forschung weiter voran zu treiben, um das Kulturerbe an den Klimawandel anzupassen und für dieses Thema bei der Politik Gehör zu finden.«

Gefördert durch:


 

Kontakt

Dr. Johanna Leissner
Fraunhofer Büro Brüssel
Rue Royale 94
B-1000 Bruxelles
Telefon +32 2 506 42 43

E-Mail-Kontakt

Sabrina Rota
Leiterin Internationales Zentrum für Kulturgüterschutz und Konservierungsforschung IZKK
Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC
Bronnbach 28
97877 Wertheim
Telefon +49 9342 9221-701

E-Mail-Kontakt
 

Weitere Infos und Pressemeldung

EIT Webpage

Evaluierung der modellhaften Anwendung von ORMOCER®-Glas

DBU-Projekt / Laufzeit: Oktober 2020 - Juni 2023

DBU-Projekt: Köln 2
© Fraunhofer ISC
DBU-Projekt: Köln
© Fraunhofer ISC

Beschichtungen zum Schutz wertvoller historischer Glasmalereien vor klimatischen Einflüssen und anthropogenen Emissionen

Vor über 30 Jahren wurde ORMOCER®-Glas als maßgeschneidertes Konservierungsmittel entwickelt. Es diente ursprünglich als Schutzschicht gegen Korrosion für anfällige mittelalterliche Glasoberflächen – bekannt als Verbundbeschichtung. Am Erfurter Dom nutzte man eine modifizierte Technik, um beschädigte Glasmalereien auf modernem Echtantikglas flächig zu konservieren. Die ersten Einsatzbeispiele dieser Schutzbeschichtung datieren zwischen 1987 und 1990. Seitdem findet ORMOCER®-Glas hauptsächlich in wegweisenden Forschungsprojekten Anwendung. Obwohl die praktische Denkmalpflege neuen Methoden und Materialien grundsätzlich aufgeschlossen gegenübersteht, erfolgt deren praktische Nutzung nur zögerlich ohne langfristige Erfahrungswerte. Angesichts des Klimawandels, der verstärkte Korrosion erwarten lässt, sind dauerhafte und nachhaltige Konservierungsmittel unverzichtbar.

Zwischenzeitlich wurden die Anwendungen des ORMOCER®-Glas an der Herrgottskirche in Creglingen, am Erfurter Dom und am Kölner Dom nach einem weiteren Jahrzehnt und insgesamt 30 Jahren der Bewitterung reevaluiert, um die früheren positiven Bewertungen zu überprüfen. Die geplanten Projektphasen wurden inhaltlich wie vorgesehen abgewickelt, allerdings führte die anhaltende Corona-Pandemie zu zeitlichen Verschiebungen. Die Analyse der sehr dünnen, nur einige Mikrometer messenden Beschichtungsproben stellte eine besondere Herausforderung dar, die jedoch wertvolle Erkenntnisse für das Vorgehen bei zukünftigen Analysen kleinster Proben lieferte.

Die positiven Langzeitergebnisse des ORMOCER®-Glas nach über drei Jahrzehnten Einsatz bieten sowohl eine gewisse Beruhigung für die bereits damit behandelten Objekte als auch eine Ermutigung für eine zukünftig unbesorgtere Verwendung. Selbst wenn die Bedeutung als Korrosionsschutzbeschichtung nachgelassen hat, bleibt das Material für andere Konservierungszwecke relevant, wie etwa die Sicherung beschädigter Farbschichten auf Glasmalereien. Vorteilhaft ist dabei eine Außenschutzverglasung, idealerweise mit UV-Schutz, um sowohl das Kunstobjekt als auch die Beschichtung selbst länger zu erhalten. Darüber hinaus wurde ORMOCER®-Glas bereits für die flächige Stabilisierung von craquelierter Glas in Bleiverglasungen, zur Festigung glasierter Ziegel oder als Ersatz für Glasur im Außenbereich eingesetzt.

 

DBU-Projektseite     Abschlussbericht

Viktoriabad Bonn

Machbarkeitsstudie / Laufzeit: Mitte 2022 - Mitte 2023

Viktoriabad Bonn 1
© Fraunhofer ISC
Viktoriabad Bonn 2
© Fraunhofer ISC

In einer Machbarkeitsstudie in Zusammenarbeit mit dem LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland (LVR-ADR), wurden Konservierungsmethoden für den Erhalt der beschädigten 30 m langen Fassade aus Kunstharz (glasfaserverstärkte Polyesterplatten) des ehemaligen Schwimmbads erprobt. Die Fassade steht unter Denkmalschutz und wurde von Wilhelm Jungherz entworfen, der Teil des Büros des renommierten Architekten Gottfried Böhm war. Eine besondere Herausforderung bestand in der Herstellung von Probenmaterial.

Hierzu musste zunächst das exakte Polymer des Originals ermittelt werden. Anschließend erfolgte das Gießen der Proben. Der wichtigste Schritt war die Simulation der Schäden durch verschiedene künstliche Bewitterungsversuche. Die vorab charakterisierten Schädigungsprofile konnten durch eine beschleunigte Alterung zunächst nicht nachgestellt werden. Durch Bestrahlung und manuelle Beschädigung konnten dennoch Proben erhalten werden, deren Defektstruktur vergleichbar mit den Originalscheiben ist. Durch optimierte Vorbehandlung und Anpassung der Lackformulierung konnte ein Schichtsystem gefunden werden, das eine sehr gute Haftung zeigt. Nach 6 Wochen im QUV Test vergilbt es jedoch leicht. Dieser Aspekt müsste durch Zugabe von UV-Absorbern und Stabilisatoren verbessert werden.

Diese Machbarkeitsstudie liefert damit dennoch die Basis für eine weitere Entwicklung von Konservierungsmaterialien für Polymere.

Falke II

FHG-Projekt / Laufzeit: Ende 2020 - Ende 2021

Falke II 2
© Fraunhofer ISC

Im Rahmen eines Projektes, der Forschungsallianz Kulturerbe (FALKE) (gefördert durch die Fraunhofer Gesellschaft) wurde die Langlebigkeit/Beständigkeit des Konservierungsmaterials Glas-ORMOCER® (ORG) untersucht. Hierzu wurde Probenmaterial schwingungsspektroskopisch untersucht, das bereits mehrere Jahrzehnte im Außenraum exponiert wurde. Die gewonnenen Daten konnten keinerlei Hinweise einer Materialdegradation feststellen - das im Fraunhofer ISC entwickelte, reversible Konservierungsmaterial erweist sich auch nach Jahrzehnte langer Außenexposition in Takt.

 

Publikation     ORMOCER®-Beschichtungen

Schutzkonzepte für geschädigte Emailpretiosen

DBU-Projekt / Laufzeit: November 2015 - April 2019

IZKK Emaille Kulturgüterschutz
© Fraunhofer ISC
Staatliche Kunstsammlung Dresden, grünes Gewölbe
© Jürgen Karpinski

Im Rahmen eines DBU-Projektes wurde Ende der 1990er Jahre am Fraunhofer ISC ein speziell angepasstes ORMOCER®-Harz entwickelt, um die korrodierten Emaillierungen der Goldemailpretiosen von Johann Melchior Dinglinger im Grünen Gewölbe in Dresden zu konservieren. In den letzten Jahren war es jedoch nicht mehr möglich, das farblose ORMOCER®-Harz erfolgreich zu synthetisieren, hauptsächlich aufgrund von Qualitätsproblemen bei den Ausgangskomponenten. Die Synthese des Harzes war zudem aufwendig und basierte auf chlorhaltigen Verbindungen, was eine Vereinfachung und Umstellung erforderte, um aktuellen Anforderungen wie der REACH-Konformität gerecht zu werden. Das Ziel dieses Forschungsvorhabens war es, durch analytische Untersuchungen an ausgewählten Objekten die makroskopische Stabilität des hybriden Materials im Grünen Gewölbe nach mehr als zehn Jahren Exposition auch auf mikroskopischer Ebene nachzuweisen. Durch eine reproduzierbare Umstellung der Synthese gemäß den neuesten technischen Standards konnte das Glas-ORMOCER®-Material nun wieder hergestellt werden und steht somit zur Verfügung.

 

Projekt-Webseite

Presseinformation

PDF Ormocer

Nanomatch − Anorganische Nanomaterialien für die Konservierung von Baudenkmälern

EU-Projekt / Laufzeit: November 2011 - Oktober 2014

Kölner Dom Baudenkmal
© pixabay

Das Verfallsproblem historischer Baumaterialien, wie Stein, Holz und Glas, wird immer dringlicher. Klimaveränderungen haben den natürlichen Verfall verstärkt, während die sozioökonomischen Anforderungen eine nachhaltigere Nutzung des vorhandenen baulichen Erbes erfordern. Das EU-Projekt NANOMATCH hat sich diesem Problem angenommen und eine Familie innovativer Materialien entwickelt. Diese Materialien sind speziell für die Konsolidierung historischer Substrate und die Herstellung von Hochleistungsprodukten konzipiert, um die Marktlücke bei der Erhaltung des baulichen Erbes zu schließen. Das Fraunhofer ISC hat das Konservierungsmaterial A18 weiterentwickelt und daraus das hochfeuchtebeständige Material Cloisil A18 entwickelt.

 

Publikation (ENGLISCH)

Craquelée − Sprung- und Rissbildung in historischen Gläsern entgegenwirken

DBU-Projekt / Laufzeit: November 2011 - Oktober 2014

Craqueliertes Glas
© Fraunhofer ISC

Die Partner Metropolitankapitel der Hohen Domkirche Köln und das Fraunhofer Institut für Silicatforschung (ISC), Würzburg, haben das Schadensphänomen Craquelé bei Gläsern des 19. Jahrhunderts untersucht. Besonders betroffen sind bernsteinfarbene Gläser. Diese weisen Rissmuster auf, die von oberflächlichen Risslagen bis hin zu Tiefenrissen reichen. Dadurch werden die Gläser instabil und ihre Lichtbrechung verändert sich. Die genauen Ursachen für die Schadensbildung sind unklar, aber schadstoffbelastete Luft könnte eine Rolle spielen. Die Kooperationspartner haben das weitgehend unerforschte Schadensbild analysiert und neue Methoden zur Konsolidierung und Restaurierung von craquelégeschädigten Gläsern sowohl im Modell als auch an Originalen getestet.

Climate for Culture – Kulturerbe schützen

EU-Projekt / Laufzeit: 2009 - 2014

Datenschutz und Datenverarbeitung

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Der Klimawandel bedroht nicht nur Mensch und Natur, auch vor unseren Kulturgütern macht er nicht Halt. Extreme Hitze und Feuchtigkeit setzen den Kulturgütern in Zukunft verstärkt zu. Ein multidisziplinär zusammengesetztes Team mit 27 Partnern, darunter auch das Fraunhofer ISC, ging im EU-Forschungsprojekt »Climate for Culture« der Frage nach, wie man historische Bauten und ihre Kunstobjekte vor dem Verfall retten kann. Dabei wurden Klimamodelle, Mess- und Prognoseverfahren entwickelt, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Innenräume historischer Gebäude und ihre Kunstsammlungen abschätzen zu können. Zudem wurde untersucht, welchen Aufwand man in Zukunft betreiben muss hinsichtlich einer nachhaltigen Klimatisierung von historischen Gebäuden.

 

Webseite »Climate for Culture«

Memori − Auswirkungen von Schadstoffen im Museum

EU-Projekt / Laufzeit: November 2010 - Oktober 2013

Glasdosimeter für Umweltmonitoring
© Fraunhofer ISC
Glasdosimeter für Umweltmonitoring

Im Rahmen des 7. Forschungsrahmenprogramms fördert die EU ein internationales Forschungsprojekt, das sich mit der Erkennung, Bewertung und Vermeidung von Luftschadstoffen befasst. Das Hauptziel besteht darin, ein Dosimeter zur Bewertung der Luftkorrosivität zu entwickeln. Darüber hinaus werden die Auswirkungen luftgetragener Verbindungen auf Kunst und Kulturgut untersucht und Strategien zur Schadensvorbeugung erarbeitet.

CONSTGLASS − Materialien zur Konservierung von Glasfenstern

EU-Projekt / Laufzeit: Juni 2007 - Mai 2010

Glasrestaurierung / ORMOCER®-Beschichtungen
© K. Dobberke

Das pan-europäisches Forschungsvorhaben »CONSTGLASS« befasste sich hauptsächlich mit der Bewertung von konservatorischen Behandlungen, die den vergangenen fünf Jahrzehnten an herausragenden Glasmalereifenstern in Europa vorgenommen wurden. Die untersuchten Fenster stammen u.a. aus dem Mittelalter. Die Restaurierungen mit Epoxidharz wurden vor etwa 30 Jahren durchgeführt und waren ein wertvoller Indikator für die Auswirkungen der ständigen Ausstellung in einem Museum in einer künstlich beleuchteten Galerie auf die langfristige Alterung von Epoxidpolymeren. Im Rahmen des Projektes entwickelte das Fraunhofer ISC das Laborprodukt „A18“ ein Konservierungsmaterial zur Konsolidierung von Tiefenrissen in Glas.

 

Website »Constglass«

GLASSAC Conference − Glass Science in Art and Conservation

Konferez / 10.-12. Mai 2011

Analyse und Beständigkeitsprüfung von Glas
© K. Dobberke

Die GLASSAC bietet internationalen Glasexperten eine Plattform für den Austausch. Die 3. GLASSAC-Konferenz, die im Kloster Bronnbach stattfand, widmete sich der Glaskunst vom 19. bis zum 21. Jahrhundert. Dabei wurden verschiedene Aspekte behandelt, wie Gefäßglas, Glasfenster, Glasmosaike und moderne Glasgestaltung in der Architektur. Die Themen der Konferenz umfassten Glastechnologie, -analyse, Konservierung, Datierung und Provenienz.